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Abschalten und genießen! Auf der Boschendal Farm ticken die Uhren anders

Im Herzen des Franschhoek-Tals, 60 Kilometer von Kapstadt entfernt, erstreckt sich das riesige Terrain der Boschendal Farm. Feine Weine und erstklassige Küche in Bio-Qualität vor einer atemberaubenden Gebirgskulisse sind das Aushängeschild des traditionsreichen Anwesens – perfekt, um die Zeit zu vergessen.
Was zu einem Trip nach Boschendal unbedingt dazu gehört, erzählen wir euch hier.

Von der Rebe bis ins Glas: it’s wine o’clock!

Wein aus Südafrika ist so beliebt wie nie. Klima und Landschaft bieten ideale Voraussetzungen für Spitzenqualität und kräftige Aromen. Das Weingut Boschendal blickt auf eine lange Winzerei-Tradition zurück: Im Jahre 1685 wurde Boschendal von französischen Auswanderern als eines der ersten Güter im idyllischen Franschhoek-Tal gegründet und die neuen Bewohner brachten die Kunst des Weinanbaus gleich mit. Die erste Flasche wurde vor fast 300 Jahren abgefüllt und das Erbe wird seitdem leidenschaftlich fortgeführt. Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot und Shiraz sind nur Exemplare der vielen exquisiten Weinsorten, die sich in den jahrhundertealten Kellern aufreihen.

Bei gutem Wetter ist eine Tour durch die Weingärten absolut lohnenswert. Besonderes Highlight ist der Viewpoint auf dem höchsten Punkt der Farm: Von dort aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf das wunderschön gelegene Boschendal Anwesen. Was als nächstes mit den Trauben passiert, erfahren Sie auf einer Tour durch die von Eichenfässern gesäumten Gänge der Reifekeller – ein Muss auf Ihrem Besuch des Weinguts! Wer dabei auf den Geschmack gekommen ist sollte unbedingt auch an einer Weinprobe teilnehmen. Im ältesten Gebäude des Anwesens, einem beeindruckenden Herrenhaus aus dem Jahr 1812, nehmen die sympathischen Gastgeber Sie mit auf eine kulinarische Reise durch die Geschichte Boschendals. Ein Großteil des Hauses ist heute ein Museum und übrigens eine fantastische Event-Location für besondere Angelegenheiten wie z. B. Hochzeiten.

Das Kap der guten Küche

Vom Feld direkt auf den Teller: das ist die Philosophie der Restaurants auf der Boschendal Farm. Auf der saisonalen Karte finden sich fast ausschließlich Produkte aus der Region, das meiste stammt sogar von den eigenen Feldern – alles in Bio-Qualität! Da das Gut inmitten des Cape Floral Kingdom liegt, ist biologische Landwirtschaft zum Standard geworden. Das „Rhone Restaurant“ im alten Herrenhaus bietet ein üppiges Lunch-Buffet an, das ganz im Zeichen der traditionellen südafrikanischen Kap-Küche steht. Besonders lecker ist der südafrikanische Hackbraten (Bobotie) mit einer Auswahl an hausgemachten Chutneys.

Gerichte à la carte gibt es im „The Werf Restaurant“ in einem renovierten Teil des Kellers. Die Atmosphäre ist urig gemütlich und das Angebot je nach Ernte und Ideen des Chefkochs überschaubar und abwechslungsreich. Kein Wunder, dass The Werf sich im Laufe der Jahre zu einem der Hotspots der Region gemausert hat!
Naturliebhaber, die noch nicht genug von der traumhaften Kulisse haben, können sich einen prall gefüllten Lunch-Korb schnappen und auf der Wiese mit Bilderbuchblick auf die Weinberge picknicken.

Malerische Landschaften und frische Bergluft

Nicht nur das alte Herrenhaus versprüht Nostalgie, auch die Gärten auf dem Anwesen haben ihren ganz eigenen Charme. Von den preisgekrönten Boschendal Gärten voll jahrhundertealter Bäume bis zum alten Rosengarten für romantische Abendstunden – wer sich gerne draußen aufhält, kann ewig umherwandern. Für Übernachtungsgäste stehen außerdem einige wunderschöne historische Cottages bereit, die über die Farm verteilt liegen. Es lohnt sich definitiv mehr als einen Tag in Boschendal zu verbringen, um vom Weingut und seiner Umgebung zu profitieren: zahlreiche Pfade führen mitten durch die Weinberge bis ins Gebirge. Dort kann auf ausgedehnten Wandertouren oder mit dem Mountainbike die Landschaft mit ihren alten Höhlen erkundet werden und auf dem Weg laden immer wieder kleine Dämme zu einer kleinen Abkühlung ein. Zurück auf dem Weingut können Sie sich im Farm Spa verwöhnen lassen.

Ein Gastbeitrag von Elena Walker

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